FAQ

Im Folgenden findest Du Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen, insbesondere interessant für Interessierte und NeueinsteigerInnen.

Wie viel Gemüse und Obst kommt denn so in etwa pro Woche pro Anteil?

Du kannst davon ausgehen, dass ein Anteil für eine Kleinfamilie ausreicht. Ein einzelner Erwachsener kann i.d.R. auch einen halben Anteil beziehen, sofern sich jemand findet, der/die sich ebenfalls einen Anteil teilen möchte. Normalerweise ist das allerdings kein Problem. Wie die beiden Parteien diesen einen Anteil dann aufteilen, liegt bei ihnen selbst (z.B. jede Woche nur die Hälfte abholen oder sich 14-tägig abwechseln, wer die Mitgliedsbeiträge überweist, etc.).
Denn: Um den administrativen Aufwand zu minimieren, gibt es aus Sicht der „Verwaltung“ und unseres Hofs keine halben Anteile.

In welchen Monaten kann man mit welchem Gemüse/Obst rechnen?

Das kannst Du hier auf unserem Ernteplan einsehen.

Ist das Abholdepot in Eschersheim von Dienstag bis Mittwoch einfach offen oder ist ständig jemand vor Ort oder bekommen alle, die mitmachen, einen Schlüssel fürs Depot?

Fürs Abholen bist Du auf niemanden sonst angewiesen, jedes Mitglied kommt selbstständig und holt sein Gemüse alleine ab. Wie genau der Zugang zum Depot funktioniert, erfährst Du beim Beitritt.

Woher weiß ich im Abholdepot, was ich mir nehmen soll?

Im Depot liegt eine Liste aus, aus der Du entnehmen kannst, wie viel Gemüse jedem Anteil zusteht. Es gibt dort auch eine Waage und so wiegt sich jedes Mitglied selbstständig die vorgesehene Menge ab und transportiert es in eigenen, mitgebrachten Taschen nach Hause.

Was ist, wenn ich ein bestimmtes Gemüse nicht mag?

Im Depot gibt es eine Verschenke-Kiste. Dorthinein kannst Du das Gemüse legen, welches Du selbst nicht essen möchtest. Die anderen Mitglieder können sich dann frei an der Verschenke-Kiste bedienen.

Was ist, wenn ich keine Eier mag?

Dann bestellst Du einfach keine Eier. Jede/r kann entweder nur einen Gemüseanteil bestellen oder zusätzlich Eier und/oder einen Obstanteil.

Bezahlen alle das gleiche für einen Anteil oder jede/r was er mag?

Jedes Jahr im November treffen sich alle Mitglieder zu einer Bieterunde. Dort wird vom Hof mitgeteilt, welche Kosten für jeden Anteil anfallen. Jedes Mitglied bietet dann anonym einen Geldbetrag für den eigenen Anteil. Man kann genau das bezahlen, was das eigene Gemüse wert ist. Man kann aber auch weniger oder mehr bezahlen um für einen solidarischen Ausgleich zu sorgen. Kommt der Zielbetrag in der ersten Runde nicht zustande, folgen bis zu zwei weitere Runden. Bislang hat es spätestens dann immer funktioniert, sprich, es kam spätestens nach der dritten Runde insgesamt genug Geld zusammen.

Was passiert, wenn ich mal keine Zeit zum Abholen habe?

Wenn Du Deinen Anteil nicht abholen kannst, weil Du beispielsweise keine Zeit hast, krank oder im Urlaub bist, dann kannst Du entweder anderen SoLaWi-Mitgliedern anbieten, den Anteil mitzunehmen oder, zur Not, Du holst ihn einfach nicht ab. Es gibt am Mittwochabend immer einen Dienst, der die Reste sinnvoll verwertet. Letzteres sollte aber die Ausnahme sein, denn im Extremfall bleibt dann so viel übrig, dass die Personen, die sich um die Verwertung der Reste kümmern, mit der Menge nicht mehr umgehen können (Transport, Verwertung, …).

Was passiert, wenn ich mal im Urlaub bin? Kann ich meinen Anteil für die Urlaubszeit abbestellen und die Bezahlung solange aussetzen?

Nein, Du kannst weder Bezahlungen aussetzen noch Lieferungen abbestellen. Das eigene Gemüse wird in dieser Zeit eben von jemand anderem gegessen, siehe oben.